Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Obenmarspforten 40, 50667

Haltestelle: In unmittelbarer Nähe am Gülichplatz

STÄNDIG Das Wallraf-Richartz-Museum zählt zu den größten klassischen Gemäldegalerien Deutschlands. Das Museum ist außerdem das älteste der Stadt Köln — es besteht seit 1824. In seinem aktuellen Zuhause ist die weltweit umfangreichste Sammlung mittelalterlicher Malerei untergebracht, sowie eine repräsentative Auswahl an Kunst des 16. bis 19. Jahrhunderts. Die Künstlerliste liest sich dementsprechend wie ein Who-is-who der Kunstgeschichte: von Rubens über Rembrandt bis hin zu Murillo und Boucher, von der deutschen Romantik bis hin zum französischen Realismus und Impressionismus. Mit der Fondation Corboud beherbergt das Wallraf-Richartz-Museum die umfangreichste Sammlung neo-impressionistischer Kunst in Deutschland. Werke von Van Gogh, Cézanne, Gauguin, Bonnard, Ensor und Munch leiten die Moderne ein.

AKTUELL »Inside Rembrandt • 1606–1669« Anlässlich des 350. Todestages widmet das Museum dem niederländischen Maler Rembrandt Harmensz van Rijn eine große Sonderausstellung. Meister, Virtuose, Genie oder Star — die Titel für Rembrandt sind so vielfältig wie seine Kunst, die die Menschen weltweit begeistert. Aber warum ist das so? Dieser Frage geht die Ausstellung nach. Die Schau taucht ein in die Welt des Nieder­länders und erzählt bildgewaltig von einem dramatischen Künstlerleben zwischen Tragödie und Komödie. Neben Werken aus dem eigenen Bestand zeigt das Haus auch hochkarätige Leihgaben aus renommierten Häusern wie dem Amsterdamer Rijksmuseum, der Getty Collection Los Angeles, dem MOMA New York oder der Münchner Pinakothek.
»Rembrandts graphische Welt« Rembrandt, die Zweite: In der Graphischen Sammlung zeigt das Museum eine Auswahl an Radierungen aus seinem 160 Blätter umfassenden Gesamtbestand. Rembrandt war nämlich nicht nur genial am Pinsel, auch Stichel und Nadel lagen stets sicher in seiner Hand. Ein Händchen für die Materialwahl hatte der Niederländer auch: Statt des seinerzeit üblichen Büttenpapiers nutze er Japanpapier. Die Schau fragt nach den Kriterien, die erfüllt sein müssen, damit eine Rembrandt-Radierung auch nach rund 400 Jahren als Meisterwerk angesehen wird.

https://www.wallraf.museum/

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