Rautenstrauch-Joest Museum

Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln

Haltetstelle: Unmittelbar vor dem Museum

STÄNDIG Die Kulturen der Welt, zuhause in Köln: Die innovative Ausstellungskonzeption verzichtet auf die übliche Einteilung in geografische Großräume und greift stattdessen Themen auf, die Menschen weltweit bewegen. Das authentische Objekt mit seiner spezifischen Aura und dem jeweiligen Kontext steht im Zentrum. Die Wurzeln des Museums gehen zurück auf das 19. Jahrhundert: Der Kölner Forschungsreisende Wilhelm Joest hinterließ seiner Schwester Adele Rautenstrauch damals etwa 3.500 ethnografische Objekte aus aller Welt. Das Rautenstrauch-Joest-Museums wurde 1906 zunächst in der Südstadt eröffnet, seit 2010 steht es am Neumarkt.

AKTUELL »Heilige und Asketen — Miniaturmalerei der Jaina aus Indien« Die aus Indien stammende Glaubensgemeinschaft der Jaina vermeidet strikt alles, was anderen Lebewesen, also sowohl Menschen als auch Tieren und Pflanzen, schadet. Ihre Anhänger ernähren sich vegan und leben nach einer in der westlichen Welt nahezu un­bekannten Lehre der Gewaltlosigkeit. Eine wertvolle Schenkung von Miniaturen aus den heiligen Schriften der Jaina (spätes 14. bis frühes 17. Jahrhundert) gewährt Einblicke.
»Mexikanischer Totenaltar« Die Künstlerinnen Rosaana Velasco und Liliana Cobos gestalten anlässlich des traditionellen »Dia de los Muertos« einen beeindruckenden mexikanischen Totenaltar. Er ist der indigenen Malintzin/Malinche, der Geliebten des spanischen Eroberers Cortés und B. Traven gewidmet. (Foyer)

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