Museum für Ostasiatische Kunst

Universitätsstraße 100, 50674 Köln

Haltestelle: Universitätsstr./Nähe Einfahrt u.Parkplatz

STÄNDIG Asien am Aachener Weiher: Vor mehr als hundert Jahren wurde das Museum für Ostasiatische Kunst zunächst am Hansaring eröffnet. Seit 1977 ist es in dem markanten Bau des japanischen Architekten Kunio Maekawa an der Universitätsstraße beheimatet. Maekawa arbeitete in den späten 1920er Jahren bei Le Corbusier in Paris und gilt in Japan als der »Vater der Moderne«. Er prägte nach dem Zweiten Weltkrieg maßgeblich die japanische Architektur der Moderne. Das Haus ist das älteste Museum für die Kunst Ostasiens in Europa und heute das einzige in der Bundes­republik Deutschland. Die Sammlung umfasst Kunst aller Gattungen und Perioden aus China, Korea und Japan — von Malerei und Farbholzschnitten bis hin zu Holzskulptur, Lacken, Porzellan und Keramik sowie Bronzekunst.

AKTUELL »Trunken an Nüchternheit. Wein und Tee in der chinesischen Kunst« Umgangssprachlich behauptet man, »einen im Tee zu haben«, wenn man dem Alkohol zugesprochen hat. Auch in der chinesischen Kultur spielen Alkohol — vor allem Wein — und Tee eine zentrale Rolle: sie dienen als Genussmittel bei sozialen Anlässen, als künstlerische Inspiration, als Opfergabe an die Götter, aber auch als lukratives Konsumgut. Die Be­deutung und der Gebrauch haben sich in der Jahrtausende alten Geschichte Chinas verändert, die Objekte der Ausstellung spiegeln diese Entwicklung wider: Von bronzenen Weinopfergefäßen für die Ahnen, bis hin zu feinster chinesischer Teekeramik, die die japanische Teezeremonie beeinflusste, geht die Ausstellung den Getränken auf den Grund.

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