Käthe Kollwitz Museum Köln

Neumarkt 18-24, Köln

Haltestelle: Neumarkt

STÄNDIG Leben und Werk von Käthe Kollwitz (1867–1945) spiegeln im Spannungsfeld des 19. und 20. Jahrhunderts mit allen Brüchen, Utopien, Verheißungen und Katastrophen ein dramatisches Stück Zeitgeschichte. In Köln befindet sich die weltweit umfangreichste Sammlung ihrer Zeichnungen, Graphiken und Skulpturen. Das Käthe Kollwitz Museum lädt dazu ein, das Œuvre dieser großen deutschen Künstlerin, die dem menschlichen Lieben und Leiden eine für alle Zeit gültige ästhetische Form gegeben hat, neu zu entdecken.

AKTUELL »Berliner Realismus — Von Käthe Kollwitz bis Otto Dix« Rau, ruppig und politisch unbequem: Die Berliner Kunst zur Kaiserzeit besitzt Sprengkraft. Von Wilhelm II. mit dem Verdikt der ›Rinnsteinkunst‹ belegt, widmen sich Künstler wie Käthe Kollwitz, Hans Baluschek und Heinrich Zille um 1900 erstmals dezidiert den sozialen Themen des Großstadtproletariats — und begründen damit eine spezifisch berlinische Tradition des sozialkritischen Realismus, die während und nach dem Ersten Weltkrieg eine konsequente Fortsetzung findet. Die junge Künstlergeneration um Otto Dix, George Grosz und Otto Nagel nimmt die Abgründe der Gesellschaft und die politische Situation der Weimarer Republik in den Fokus ihrer Arbeit. Mit der aktuellen Sonderausstellung präsentiert das Käthe Kollwitz Museum mehr als 120 Werke — von Ölmalerei, Zeichnung und Druckgraphik über Plakatkunst und Photographie bis hin zum Film — und spannt gleichzeitig einen Bogen von den 1890er bis in die 1930er Jahre. Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Bröhan-Museum, Berlin.

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