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Museum für Ostasiatische Kunst

Museum für Ostasiatische Kunst
Damals revolutionär und auch heute alles andere als selbstverständlich: Adolf und Frieda Fischer waren glühende Verfechter der Idee einer Weltkunst. Christliche und buddhistische, europäische und ostasia-tische Kunst ebenbürtig auf einer Stufe — 1913 eine klare Absage an Rassismus und deutschen Überlegenheitswahn vor dem Hintergrund kaiserzeitlicher Kolonialpolitik unter Wilhelm II. Angetrieben von diesem Gedanken, trug das Gründerpaar eine weitgefächerte Sammlung zusammen. Diese ist noch heute das Herzstück des Museums und umfasst neben buddhistischer Malerei und Skulptur auch japanische Stellschirmmalerei, Farbholzschnitte, Keramik und Ritualbronzen. Auch die puristische Museumsarchitektur beeindruckt. Seit 1977 ist die Sammlung in einem Bau des bedeutenden japanischen Architekten und Le Corbusier-Schülers Kunio Maekawa zu sehen. Der ikonische Kubus samt japanischem Innengarten gehört zu Kölns wichtigen Baudenkmälern der klassischen Moderne.




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